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AG Medienphilosophie

Medienphilosophie setzt an, wo die traditionelle Philosophie sich über die medialen Voraussetzungen des Denkens, des Sinns und der Sprache ausschweigt, und sie greift die Frage nach der medialen Bedingung des Denkens dort auf, wo die Medienwissenschaft selbst auf ihre epistemologischen Voraussetzungen stößt. Die philosophische Auseinandersetzung mit Medialität setzt spätestens mit Platos Schriftkritik ein. Erst vor vergleichsweise kurzer Zeit allerdings und namentlich im Gefolge der Dekonstruktion wurde die mediale Bedingung selbst konsequent zum Gegenstand des Denkens gemacht. Daraus ist in den letzten Jahren ein eigenes Feld der Reflexion und Forschung hervorgegangen, dem die Medienwissenschaft viele ihrer wichtigsten Impulse verdankt.

Die Gründung einer AG Medienphilosophie im Rahmen der GfM stellt entsprechend schon seit längerem ein Desiderat dar. Prof. Dr. Georg Christoph Tholen (Basel) und Prof. Dr. Lorenz Engell (Weimar) haben diese Aufgabe nun an die Hand genommen. Die von ihnen gegründete AG wird ihre Arbeit in den nächsten Monaten aufnehmen. Interessenten nehmen bitte mit den beiden Initiatoren direkt Kontakt auf:

Prof. Dr. Georg Christoph Tholen: g.c.tholen@bluewin.ch
Prof. Dr. Lorenz Engell: lorenz.engell@medien.uni-weimar.de




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