Sie sind nicht eingeloggt


Text

Arbeitsmarkt für Studierende der Medienwissenschaft

Der Arbeitsmarkt für Studierende der Medienwissenschaft hat sich gerade aufgrund des generalistischen Ansatzes und der daraus resultierenden Flexibilität ihrer Absolventinnen und Absolventen als ungewöhnlich stabil erwiesen.

Da es im Bereich der Medienwirtschaft einerseits nur wenige Positionen gibt, die eine sozialwissenschaftliche Forschungs- und Analysekompetenz erfordern, wie sie insbesondere von den Kommunikationswissenschaften vermittelt werden, andererseits aber relativ viele Positionen, die sich mit inhalts- oder formatorientierten bzw. medienästhetischen und konzeptionellen Fragen wie der Programmplanung und der Positionierung von Medienprodukten beschäftigen, wird die Orientierung und Strukturierung der grundständigen Studienprogramme der kulturwissenschaftlichen Medienwissenschaft durch die Medienwirtschaft, die Rundfunkanstalten und Medieninstitutionen bestätigt.
Die Absolventen medienwissenschaftlicher Studiengänge sind aufgrund der Struktur ihres Studiums dazu in der Lage, bei den unterschiedlichsten Aufgaben, mit denen sie in ihren Berufsfeldern konfrontiert werden, aus einem umfangreichen Theorie- und Methodenangebot auszuwählen und diese kontextspezifisch anzuwenden. Genau dies entspricht den Anforderungen, mit denen sich unsere AbsolventInnen in einem sich kontinuierlich verändernden Berufsfeld konfrontiert sehen. Darüber hinaus ist von zentraler Bedeutung, dass die Studierenden in verstärktem Maße mit medienübergreifenden Tätigkeitsbereichen konfrontiert werden, die paradoxerweise zugleich spezialisierte Fertigkeiten wie auch ein breites Grundlagenwissen erfordern. Gerade die von den Medienwissenschaften angebotene Vielfalt von Beobachtungsperspektiven, Theorien und Methoden vermittelt somit eine wesentliche Schlüsselqualifikation für die spätere Berufsausübung und eine eigenständige Weiterqualifizierung.




GfM Aktuell

Stichwortsuche